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Geschäftsstelle:

Mag. Karl-Heinz Marent MBA
Scheffelstraße 9, 6900 Bregenz
T 0664 / 1220702
E karlheinz.marent@aon.at

Vereinssitz:

Gemeindeamt Düns
Düns 11, 6822 Düns

Konto:

Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung
Scheffelstraße 9, 6900 Bregenz
Raiffeisenbank Frastanz-Satteins, IBAN: AT62 3742 4000 0001 2005 BIC: RVVGAT2B424

Nahversorger sichern den Preis für Grund und Boden

In einer Studie des bayrischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie wird erläutert, dass Nahversorger ein gewichtiges Standortkriterium für die Wohnungssuche ausmachen. Daraus kann abgeleitet werden, dass durch eine vorhandene Nahversorgung eine höhere Nachfrage generiert wird und diese eine Sicherung der Grundstückspreise zur Folge hat.
Die Universität Kassel hat in einer Publikation erörtert, dass fehlende Nahversorgung zu einer Schrumpfung der Ortskerne führt. Dass darunter die Attraktivität der Gemeinden schwindet und dies zu weniger Zuzug führen könnte, ist eine logische Konsequenz.

Nahversorger erhöhen die Lebensqualität im Dorf

Eine Forderung der Wirtschaftskammer Österreich zu Erhaltung der Nahversorgung nennt die Nahversorger die "Seelen- und Humangärtner" der Gemeinden. Die Forderung nach einer Stärkung des Bewusstseins für Nahversorgung wird mit der Sicherung der persönlichen Lebensqualität begründet.
Diese Betrachtungsweise wird von der bereits erwähnten Studie des bayrischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie bestärkt, indem die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern unter anderem zu Sicherung der Lebensqualität führe. Unterstrichen wird hier auch die "soziale und kommunikative "Integrationsfähigkeit aller Bevölkerungsgruppen" durch Nahversorgung.

Nahversorger sind ökologisch

Dass Nahversorgung im Ort zu einem geringeren Verkehrsaufkommen für die Bewohner kommt und somit weniger Autokilometer zurückgelegt werden, liegt auf der Hand. Dies bestätigen auch die Studien des Verkehrsclub Österreich, der Wirtschaftskammer Österreich und der Club der autofreien Schweiz.



Fachtagung „gut leben“ – 22.2.2018

Der Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung will mit dieser Tagung Zielsetzungen und Maßnahmen zur Förderung der Lebensqualität in unseren Gemeinden identifizieren, den aktuellen Status quo definieren und Schwerpunkte für die nächsten Jahre ableiten.


Dokumentation der Fachtagung zum Download


Nahversorgerstudie 2017

Um die Dorfläden noch besser beraten zu können, wurden in der Nahversorgerstudie besonders tiefschürfende Analysen vorgenommen. Die erhobenen Daten ermöglichen es, jedem Ladner eine Übersicht über seine aktuelle Situation zu geben und mögliche Entwicklungspotentiale aufzuzeigen. Ebenso lassen sich Bevölkerungs- und Altersstruktur, Tourismusschwerpunkte und weitere Daten für eine gezielte Vorgangsweise auswerten.


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Ja zu unseren Dorfläden, nein zu Erweiterungen von Verkaufsflächen an der Peripherie

Ja zu unseren Dorfläden, nein zu Erweiterungen von Verkaufsflächen an der Peripherie


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Im Jahr 2015 wurde in Kooperation mit dem Verein eine Plattform für blühende Stadt- und Ortszentren gegründet. Nähere Infos unter www.meinzentrum.at





Angebote des Vereins

Beratung der Gemeinden zu den Themen Lebensqualität und Nahversorgung: Information der Gemeindevertretung und der BürgerInnen; Fachvorträge, Bürgerstammtische, moderierte Workshops, Befragungen

Beratung der Nahversorger (Dorfläden) und die Förderung von Synergien durch den gegenseitigen Austausch: Einzelberatung, Regionale Vernetzungstreffen (Ladner/Produzenten/Regio); Gemeinsame regionale Kommunikationsstrategie; Maßgeschneiderte Bildungsangebote (Vorträge und Seminare); Erarbeiten von Kennzahlen zur Vergleichbarkeit und Standortbestimmung

Überregionales Marketing und Bewusstseinsbildung, Pressearbeit

Vernetzung

Monitoring und laufendes Berichtswesen

Aus der Geschichte: Gemeinden mobilisieren für eine Nahversorgung mit Zukunft

Die Nahversorgung steht landesweit unter einem großen Druck. Trotz dem ständig wachsenden Engagement der Akteure ist die Nahversorgung - vor allem für die finanzschwachen Gemeinden – ein besonderes Problem. Neben der wirtschaftlichen Dimension, dem Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und dem Verlust von Einnahmen der Kommunalsteuer – ist es aber auch die soziale Komponente, die den Gemeinden zu schaffen macht. Treffpunkte und Kommunikationsräume, in denen das Miteinander gelernt und gelebt wird, gehen ab.

Um dem entgegen zu wirken, wurde im April 2008 - auf Initiative von Bgm. Ludwig Mähr aus Düns, Bgm. Andreas Amann aus Schnifis sowie elf weiteren Bürgermeistern aus den Regionen Walsertal, Rheintal und Walgau - der Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ im Rahmen einer Startveranstaltung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg offiziell aus der Taufe gehoben.

Die im Verein gebündelten Gemeinden wollen nun mit verschiedenen anderen Akteuren wie Landesverwaltung, Handel, Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer, regionale Produzenten ein Lernnetzwerk bilden, um gemeinsam nach neuen Lösungsstrategien zu suchen.

Vorstandsmitglieder

Bgm. Rainer Duelli, Obmann
T +43 5522 41311
E gemeinde@uebersaxen.at

Bgm. Florian Morscher, Obmann Stellvertreter
Bgm. Guido Flatz, Kassier
Bgm. Michael Tinkhauser, Schriftführer
Bgm. Martin Vallaster, Vorstand
Mag. Karl-Heinz Marent, Geschäftsführer
E karlheinz.marent@nahversorgung.org